arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube
Inhaltsbereich

Aktuelles

04.11.2019

Zum Entwurf eines Gesetzes zum Verbot von Konversionstherapien Referentenentwurf zur Konversionstherapie geht in die richtige Richtung, greift jedoch zu kurz!

Das Bundesgesundheitsministerium hat heute einen von Minister Jens Spahn angekündigten Referentenentwurf eines Gesetzes „zum Schutz vor Behandlungen zur Veränderung oder Unterdrückung der sexuellen Orientierung oder der selbstempfundenen geschlechtlichen Identität“ veröffentlicht. Die SPDqueer sieht in dem Entwurf einen ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung, kritisiert jedoch, dass das Gesetz nicht weit genug gehe und nur bei minderjährigen Personen greife.

Hierzu kommentieren die beiden kommissarischen Bundesvorsitzenden der SPDqueer, Elia Scaramuzza und Carola Ebhardt:

27.10.2019

Zum Rücktritt von Petra Cardinal und zur Bestimmung kommissarischer Bundesvorsitzender Petra Cardinal hat sich um die SPDqueer und die LSBTIQ*-Community verdient gemacht

Die bisherige Bundesvorsitzende der SPDqueer legte zum Bundesausschuss der Arbeitsgemeinschaft am 27.10.2019 in Hamburg gesundheitsbedingt ihr Amt nieder. Bis zur nächsten regulären Bundeskonferenz hat der Bundesvorstand, im Benehmen mit dem Bundesauschuss, Elia Scaramuzza (Hessen-Süd) und Carola Ebhardt (Hamburg) als kommissarische Vorsitzende bestimmt.

23.10.2019

Zum Tod von Manfred Bruns Mit Manfred Bruns verliert Deutschland einen seiner wichtigsten Vorkämpfer für die Rechte von LSBTIQ

Am 22.10.2019 ist der ehemalige Bundesanwalt und Sprecher des LSVD, Manfred Bruns, im Alter von 85 Jahren gestorben.

Dazu der kommissarische Bundesvorsitzende der SPDqueer, Arne Platzbecker:

Abonniere den RSS-Feed zu aktuellen Themen: schwusos.spd.de/aktuelles/feed.rss

20.10.2019

Fragebogen der SPDqueer an die Kandidierenden zum Parteivorsitz

In Vorbereitung auf die Abstimmung zur Wahl des*der SPD-Parteivorsitzenden (einzeln oder als Doppelspitze) hat sich die Arbeitsgemeinschaft SPDqueer dazu entschlossen, ‚Wahlprüfsteine’ an die Kandidat*innen zu verschicken. Diese sollen dazu dienen, Antworten auf die relevanten Fragen der Arbeitsgemeinschaft zu finden – insbesondere im Hinblick auf ihre Organisation, ihre Werte und ihre zentralen Themen. Die Parteimitglieder sollen so dabei unterstützt werden, auch Antworten auf ihre Fragen an die Kandidat*innen für den zukünftigen Parteivorsitz zu finden. Die Antworten der ‚Wahlprüfsteine’ wurden im Anschluss von dem SPDqueerBundesvorstand bewusst nicht vorab bewertet und auf ein lächelndes oder weinendes Smiley verkürzt. Sie sollen in ihrer Ausführlichkeit den Mitgliedern zugänglich gemacht werden und so einen Diskussionsprozess in- und außerhalb der Arbeitsgemeinschaft anstoßen. Es obliegt dann uns, als Arbeitsgemeinschaft und Partei, unsere Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität als Maßstäbe für die Antworten der Kandidat*innen heranzuziehen. Wir haben die die Kandidat*innen daher dazu gebeten, auf die unten genannten Fragen so ausführlich wie nötig zu antworten. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft und Partei bitten wir, diese Antworten in ihren Sitzungen, in ihrem Umfeld zu diskutieren und sie als eine Stütze in der kritisch-solidarischen Prüfung nach geeigneten Kandidat*innen für den SPD-Parteivorsitz zu betrachten.

27.06.2019

Zum fünfzigsten Jahrestag des Stonewall-Aufstandes Ob schillernd oder provokant: stolzer queerer Widerstand

In der Nacht zum 28.Juni 1969 fanden die sog. Stonewall-Aufstände statt. In den 1960er-Jahren kam es in New York und anderen Städten immer wieder zu gewalttätigen Razzien in Schwulenlokalen. Nach einer solchen Razzia im Szene-Lokal Stonewall Inn auf der New Yorker Christopher Street widersetze sich erstmals eine große Gruppe von Homosexuellen und trans* Menschen der Verhaftung und vertrieb die Polizisten gewaltsam. Die Unruhen hielten fünf Tage an. Eine breite Solidarisierung der queeren Community war die Folge, sodass auch verstärkende Polizeitruppen zurückgedrängt werden konnten. Dieses Jahr wiederholt sich der Jahrestag des Stonewall-Aufstandes zum fünfzigsten Mal. An ihn wird jährlich weltweit mit dem Christopher Street Day (im englischen Sprachraum meist: Gay Pride oder auch Stonewall Day) erinnert.

Zum fünfzigsten Jahrestag des Stonewall-Aufstandes erklärt Petra Nowacki, Vorsitzende der SPDqueer:

29.05.2019

WHO striecht Transsexualität von der Liste psychischer Krankheiten SPDqueer: Überfällige Streichung für zu suboptimaler Übergangslösung – Aktivismus bleibt notwendig

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am vergangenen Wochenende auf ihrer Versammlung in Genf beschlossen, Transsexualität von der Liste der psychischen Krankheiten zu streichen. Die Änderungen werden mit dem neuen Kriterienkatalog des ICD-11 (International Classification of Diseases, 11. überarbeiteter Katalog) im Januar 2020 weltweit in Kraft treten.

In der aktuellen Fassung ICD-10 wird ‚Transsexualismus’ dem Bereich der psychischen und Verhaltensstörungen zugeordnet. Mit dem ICD-11 wird ‚Transsexualismus’ als mögliche Diagnose abgeschafft. Ersetzt wird sie durch den Begriff der ‚Gender Incongruence’ (geschlechtlicher Nichtübereinstimmung), der im Kapitel zu sexueller Gesundheit zu finden sein wird.

Elia Scaramuzza und Sarah Ungar, Stellvertretende Bundesvorsitzende der SPDqueer, erklären hierzu:

10.05.2019

Zum Entwurf zur Reform des Transsexuellengesetzes SPDqueer kritisiert: Entwurf zur Reform des Transsexuellengesetzes verschlechtert Situation

Seit Mittwoch, den 08. Mai 2019 ist der aus dem Bundesministerium des Innern (BMI) stammende Entwurf zur Reform des Transsexuellengesetzes öffentlich bekannt und liegt trans* und inter* Verbänden vor. Sofort traf der Entwurf auf scharfe Kritik aus den sozialen Medien und Verbänden. Trotz des umstrittenen Charakters der Vorlage räumt das BMI den Verbänden nur eine Kommentierungsfrist bis zum morgigen Freitag ein – nicht einmal 72 Stunden für eine seit Jahren überfällige Neuerung. Deutlicher kann die Geringwertigkeit im Empfinden des BMI gegenüber der Expertise der Betroffenen und Fachstellen nicht zum Ausdruck gebracht werden.


Hierzu erklären Petra Nowacki, Vorsitzende der SPDqueer, sowie ihre beiden Stellvertreter*innen, Sarah Ungar und Elia Scaramuzza und weitere Mitglieder der Fachgruppe Trans* für den Bundesvorstand der SPDqueer:

08.05.2019

LSBTIQ* können in Europa auf die SPD zählen! - Barley unterzeichnet Come Out Pledge.

Die ILGA Europe ist ein kontinentaler Dachverband, der sich für die Interessen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen sowie trans* und inter* Menschen (LSBTIQ*) einsetzt. Ihm gehören derzeit über 400 Mitgliedsorganisationen aus 45 europäischen Ländern an. Zu den bekanntesten Mitgliedern aus Deutschland zählen der Lesben- und Schwulenverband (LSVD), das Bisexuellen Netzwerk BiNe oder der Bundesverband Trans*.

Im Rahmen der Wahlen zum Europäischem Parlament fordert die ILGA Europe Kandidat*innen für Europäischen Parlament auf, einen „Come Out Pledge“ zu unterzeichnen. Durch ihre Unterschrift bekennen sich die Kandidat*innen dazu, zehn Forderungen zu unterstützen. Dazu gehört unter anderem, sich für ein EU-weites Antidiskriminierungsgesetz auszusprechen, Trans-Rechte zu verbessern oder wegen ihrer Homosexualität verfolgte Asylbewerber besser zu schützen.

Neben zahlreichen anderen SPD-Kandidat*innen, hat auch Katarina Barley als deutsche Spitzenkandidatin das „Come Out Pledge“ unterzeichnet.

05.05.2019

Zu den Äußerungen von Kevin Kühnert in DER ZEIT vom 2. Mai 2019 Eine bessere Welt ist nicht nur denkbar, sondern kann auch realisiert werden.

Am 2. Mai 2019 veröffentlichte DIE ZEIT ein Interview mit Kevin Kühnert unter dem Titel „Was heißt Sozialismus für Sie, Kevin Kühnert?“. Der Bundesvorstand der SPDqueer befasste sich auf seiner Vorstandstandsitzung vom 04.-05.Mai in Erfurt mit den dort getätigten Äußerungen von Kevin Kühnert und erklärt:

Kevin Kühnert formuliert als Vorsitzender der Jusos in der SPD den Anspruch an Politik, dass eine bessere Welt nicht nur denkbar ist, sondern auch realisiert werden kann. Die SPDqueer unterstützt Kevin Kühnert voll und ganz darin, dass die sozialdemokratische Idee die einer besseren Welt ist. Diese kommt nicht von allein. Er hat eine wichtige Debatte angestoßen. Hierfür dankt die SPDqueer Kevin Kühnert ausdrücklich.

26.04.2019

Zum Tag der lesbischen Sichtbarkeit Akzeptanz braucht Sichtbarkeit! - Sichtbarkeit braucht echte Teilhabe!

Im Jahr 2008 rief der spanische LGBT-Verband FELGTB den „Día de la Visibilidad Lésbica“ ins Leben, um Lesben im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Seitdem wird jährlich in vielen spanischen Städten gefeiert, informiert und protestiert. Seit vergangenem Jahr wird der „Tag der lesbischen Sichtbarkeit“ nun auch in Deutschland begangen.

Zum Tag der lesbischen Sichtbarkeit erklären Petra Nowacki, Vorsitzende der SPDqueer, sowie ihre Stellvertreterin Christa Stendebach:

Akzeptanz braucht Sichtbarkeit!